
Eine Geschichte, die 2008 zusammenfand.
Zwei traditionsreiche Jugendeinrichtungen, ein gemeinsamer Träger: die Betriebsgesellschaft Jugendeinrichtungen gGmbH.
Geplant vom Landkreis Hildesheim, gebaut für Generationen.
Das Schulland- und Jugendheim „Haus Berlin“ wurde vom Landkreis Hildesheim geplant und in Auftrag gegeben. Damit sollten Schüler*innen und Jugendlichen aus dem Landkreis Hildesheim sowie aus Bundes- und Nachbarländern bessere Möglichkeiten für Erziehung und Entfaltung geboten werden. Von Anfang an wurde der sportlichen Seite besonderes Augenmerk geschenkt: Sowohl eine Schwimmhalle als auch eine Sporthalle gehörten von Beginn an zum Haus.
Zwei Gesellschafter. Ein gemeinsames Ziel.
Im Oktober 2008 ist das ehemalige Schulland- und Jugendheim des Landkreises Hildesheim „Haus Berlin“ in Hohegeiß zusammen mit dem Jugendwanderheim „Windmühle Marienrode“ in die Trägerschaft der Betriebsgesellschaft Jugendeinrichtungen gemeinnützige GmbH übergegangen. Diese setzt sich zusammen aus dem Peiner Bildungsträger Labora gGmbH und dem Landkreis Hildesheim, welche zu je 50 Prozent Gesellschafter der Betriebsgesellschaft sind. Aufsichtsratsvorsitzender ist Herr Landrat Bernd Lynack, Geschäftsführerin ist Frau Daniela Möhlenbrock.

Warum es Haus Berlin und die Windmühle Marienrode gibt.
Die Betriebsgesellschaft hat es sich zur zentralen Aufgabe gesetzt, das Schulland- und Jugendheim „Haus Berlin“ und das Jugendwanderheim „Windmühle Marienrode“ langfristig als Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zu erhalten. Schon in der Urkunde, die am 12. Juni 1962 in den Grundstein von Haus Berlin eingemauert wurde, standen vier Leitgedanken im Mittelpunkt, die bis heute gelten:
Das Zusammenleben als Grundlage der menschlichen Gemeinschaft erfahrbar machen
Lebendige Unterrichtsformen und Anregung zu schöpferischer Betätigung in Einzel- und Gruppenarbeit
Körperliche Schulung, Gymnastik, Sport, Wanderung und Spiel
Erleben der Heimat in Berg und Tal, Feld und Wald, Tier und Pflanze
Wie das Haus Berlin zu seinem Namen kam.
Hohegeiß war damals noch ein kleines Oberharzer Dörfchen an der Zonengrenze, und das „Haus Berlin“ entstand nur wenige hundert Meter vom Grenzstacheldraht entfernt. Diese Lage war bewusst gewählt: Den jungen Gästen sollte das zweigeteilte Deutschland vor Augen geführt und der Wunsch der ganzen Nation nach Wiedervereinigung nahegebracht werden. Auch Berliner Kinder sollten als Gäste nach Hohegeiß kommen, zu einer Stätte der Begegnung zwischen der alten Reichshauptstadt und der Bundesrepublik. Um diese Verbundenheit zu betonen, erhielt das Schulland- und Jugendheim den Namen „Haus Berlin“.
Ein Name mit Geschichte, ein Haus mit Zukunft.
Was als Ort der Begegnung begann, ist bis heute Programm: Schulklassen, Vereine und Familien aus ganz Deutschland kommen nach Hohegeiß und nach Marienrode, um im Harz oder im Hildesheimer Wald gemeinsame Zeit zu verbringen.
Träger von Haus Berlin & Windmühle Marienrode seit
Betten insgesamt in beiden Häusern
Jugendeinrichtungen, ein Träger
Google-Bewertung von Haus Berlin (198 Rezensionen)
Schließung des Jugendhofs Schönberg zum 31.12.2025.
Der Jugendhof in Schönberg (Holstein), eine Einrichtung der Betriebsgesellschaft Jugendeinrichtungen (BJE), schließt zum 31.12.2025 seine Pforten. Der Aufsichtsrat der BJE, die zu je 50 Prozent dem Landkreis Hildesheim und der Labora gGmbH gehört, hat über den Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Bernd Lynack gebeten, eine Auflösung des Pachtvertrags zum Jahresende zu beschließen. Sowohl der Landkreis als auch die Labora gGmbH bedauern diesen Schritt sehr.
Die Schließung hat wirtschaftliche Gründe: In den vergangenen Jahren waren die Gästezahlen aus dem Landkreis Hildesheim anhaltend rückläufig, vor allem wegen der großen Entfernung und gestiegener Fahrtkosten an die Ostsee. Die Liegenschaft in Schönberg gehört dem Landkreis Hildesheim und soll veräußert werden.
Das Haus Berlin in Hohegeiß und das Jugendwanderheim Windmühle Marienrode bleiben bestehen und werden weiterhin von der Betriebsgesellschaft Jugendeinrichtungen gGmbH betrieben.
Bei Interesse am Erwerb der Liegenschaft in Schönberg wenden Sie sich bitte direkt an das Amt für Hoch- und Tiefbau und Gebäudemanagement des Landkreises Hildesheim unter 05121 309-9700.
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